Cambiando el Cambio –Synopsis
Wovon werde ich leben, wenn mein eigenes Land nichts mehr hergibt? CAMBIANDO EL CAMBIO portraitiert eine kleine Gemeine in Ecuador, nahe des Chimborazos auf 3.500 m Höhe.
Eine Gemeinde namens „La Esperanza“ – „Die Hoffnung“, deren indigene Bevölkerung noch die von den Inkas stammende Sprache „Kichwa“ spricht und ihren Lebensunterhalt durch Ackerbau und das Halten von einigen Schafen und Kühen zu bestreiten versucht. Doch die Modernität, der „Cambio“, kommt: Mit Straßen, Fernsehern, ausbleibenden Ernten und süßer Limonade.
Der Film zeigt das Leben dieser Menschen zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Kichwa und Spanisch, dem Stadt- und Landleben. Dabei greift er zentrale Problematiken der Lebenssituation in den Hochanden Ecuadors auf. Im besonderen Fokus stehen Schule und Bildung sowie Ackerbau und Umweltschutz.
„Cambiando el Cambio“ bedeutet „den Wandel verändern“. Hier setzt ein Projekt der NGO „Ayuda Directa“ an. Ein Umweltprojekt, welches Bäume pflanzen, Mülleimer bauen und sich im Theater spielerisch mit dem Thema Umweltschutz auseinandersetzen auf die Agenda der Dorfgemeinschaft setzt. Die Schwierigkeiten der Entwicklungszusammenarbeit, des gegenseitigen Zuhörens und motivierens, auch davon ist im Film die Rede.
In „Cambiando el Cambio“ ist die Kamera ein stummer Beobachter. Der Film möchte nicht bewerten, verzichtet daher auch auf Kommentare aus dem Off. Er zeigt die Realität eines Lebens, welches sich viele Menschen in den Industrieländern kaum noch vorstellen können. Er zeigt Menschen, die für dieses Leben in der Gemeinde kämpfen, die gemeinsam versuchen, es zu verbessern und die mit Stolz sagen: Auch ich bin ein Indígena.



