Wasserkraft statt Bergbau – Miniwasserkraftanlagen für die ecuadorianische Region Íntag
Archive for the 'Nachrichten aus Lateinamerika' Category
Miniwasserkraftanlagen für die ecuadorianische Region Íntag
September 7, 2011Schokoladenmuseum in Sao Paulo
July 22, 2011Artikel vom 21.07.2011 aus dem BauNetz:
Glühende Hülle
Glutrot strahlt das von Metro Arquitetos Associados gebaute Museum, das vergangene Woche in Caçapava, 110 Kilometer von Sao Paulo entfernt an der Schnellstraße Richtung Rio de Janeiro, eröffnet wurde. Gut, dass in dem Neubau keine mit dem Farbton assoziierten Temperaturen herrschen, denn die mit rotem Verbundglas verkleidete Stahlrahmenkonstruktion beherbergt eine Schokolodenausstellung der Firma Nestlé.
IMEX 2011
July 8, 2011Ecuador und Quito zeigen neue Produkte für MICE-Gäste
>> PRESSEMITTEILUNG
IMEX 2011: Ecuador und Quito zeigen neue Produkte für MICE-Gäste
Land und Hauptstadt sind jetzt über deutschsprachige Facebook-Fanpages erreichbar
Frankfurt/Quito, 13. Mai 2011. Ecuador und die ecuadorianische Hauptstadt Quito sind nicht nur Weltklasse- und Welterbe-Reiseziele, sondern auch kommende Destinationen für Tagungen, Incentives, Konferenzen und Events (MICE) – daher sind beide auf der IMEX vertreten, der wichtigsten internationalen Fachbesuchermesse für Meetings und Incentive-Reisen in Deutschland (24. bis 26. Mai 2011, Messe Frankfurt am Main).
Im Molekular-Garten
July 7, 2011Meldung aus dem BauNetz vom 23.06.2011:
Im Molekular-Garten – Kita in Kolumbien eingeweiht
Bereits im Februar diesen Jahres haben wir über ein ungewöhnliches Projekt des kolumbianischen Architekten Giancarlo Mazzanti berichtet (siehe BauNetz-Meldung vom 2. Februar 2011). Nun erreicht uns ein weiterer, fertig gestellter Neubau des Büros aus Bogotá.
Grünes Wachstum auf Brasilianisch?
June 28, 2011Mitteilung der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin:
Grünes Wachstum auf Brasilianisch? Ein Gespräch mit Marina Silva, 01.07.11 (Fr), 19 Uhr
EINLADUNG
Grünes Wachstum auf Brasilianisch? – Ein Gespräch mit Marina Silva
Datum: Freitag, 01. Juli 2011, 19.00 – 21.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
Mit:
Marina Silva (ehem. grüne Präsidentschaftskandidatin, Brasilien)
Bärbel Höhn (MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen)
Imme Scholz (Stellv. Direktorin des Deutschen Instituts für
Entwicklungspolitik, DIE)
Barbara Unmüßig (Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung)
Tourismus in Ecuador
April 30, 2011Pressemitteilung
Ecuador stellt neue Tourismusstrategie vor: in fünf Jahren unter die Top-20 der beliebtesten Reisedestinationen
Frankfurt/Quito, 29. April 2011. „Ecuador hat als einziges Land die Rechte der Natur in seiner Verfassung festgehalten. Wir wünschen uns, dass die Natur jeden einzelnen Menschen in seiner täglichen Lebenswelt positiv beeinflusst und ihm dadurch Wohlbefinden schenkt“, erklärt der ecuadorianische Tourismusminister Freddy Ehlers.
Der Andenstart startet in diesen Tagen eine weltweite Kampagne zur Tourismusförderung, mit dem Ziel Ecuador kurzfristig innerhalb der 20 beliebtesten Reiseziele zu etablieren. Angesprochen werden soll der individuelle Besucher. Die ecuadorianische Philosophie „Liebe das Leben“ lädt Urlauber aus der ganzen Welt ein, die Vielfalt, die Natur und das Leben mit Haut und Haaren zu erfahren. „Nur ein bewusster Tourismus, der den Wert der Natur anerkennt, ermöglicht den Reisenden die Erkenntnis, warum Ecuador ein liebenswertes Land ist“, so der Tourismusminister.
Als Teil der sozial integrativen und nachhaltigen Tourismusstrategie stellt das Andenland sechs passende neue Themen-Reiserouten vor: die „Spondylus-Route“, die Eisenbahnroute „Auf der Mitte der Welt“, die Route des Befreiers Südamerikas, die Route der Vulkane, die Blumen-Route und die Yaku-Ñamby-Route (Wasser-Route). Jedes Thema zeigt den Besuchern einen anderen Teil des kleinen Andenstaates. Die Routen stehen im Einklang mit der Pflege und dem Ausbau des heimischen Tourismus und dem Bestreben das Natur- und Kulturerbe des Landes zu bewahren.
Jagd auf das „Öl des 21. Jahrhunderts“
April 9, 2011Wird der Reichtum an Lithium für Bolivien zum Fluch?
Beitrag imRadiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur am 05. April 2011:
Das Metall Lithium gilt als Öl des 21. Jahrhunderts: Der Rohstoff ist wichtiger Bestandteil von Handy- und Computer-Akkus, zukünftig wird er auch beim Bau von Elektroautos benötigt. Die weltgrößten Lithium-Vorkommen befinden sich in der Region um Potosí in Bolivien, im “Salar de Uyuni”, dem größten Salzsee der Erde. Aber das Land kann dieses Vorkommen nicht selber erschließen – jetzt konkurrieren darum weltweit Unternehmen und Regierungen. Boliviens Präsident Morales jedoch will sich gegen den üblichen Rohstoff-Kolonialismus zur Wehr setzen. Aber welche Chancen hat das arme Land in Kampf gegen das globale Kapital? Darüber sprechen wir mit der Berliner Ethnologin Juliana Ströbele-Gregor.
Quelle: Deutschlandradio Kultur
Mexiko: Arbeit an der Grenze
March 1, 2011EINLADUNG der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin zur Veranstaltung
“Arbeit an der Grenze – Feminizide und Maquilas an der Nordgrenze Mexikos”
Datum: Montag, 7. März 2010, 19.00 Uhr
Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
In Kooperation mit European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)
Mit:
Imelda Marrufo, Netzwerk „Frauen aus Ciudad Juárez“, Mexiko
Andrea Medina, Anwältin, Mexiko
Elisabeth Tuider, Diversity Education, Universität Hildesheim, Herausgeberin des Buches „Dollares und Träume – Migration, Arbeit und Geschlecht in Mexiko im 21. Jahrhundert“
Moderation: Annette von Schönfeld
Alle Macht den Räten
February 9, 2011Bürgerproteste gegen Stuttgart21, die Atompolitik oder wegen diverser weiterer Themen, sowie Volksbegehren und Volksentscheide in vielen Teilen der Republik scheinen einen langsamen Wandel im Verständnis von gelebter Demokratie in Deutschland aufzuzeigen und ein wachsendes Bedürfnis vieler Menschen zu dokumentieren (und vielleicht auch zu befördern), an Entscheidungsprozessen stärker teilzunehmen und den Begriff der Verantwortung eines Jeden für sich selbst neu zu definieren.
Neben den starken und umwälzenden aktuellen Bewegungen in der arabischen Welt, mit denen die Menschen mehr und mehr demokratische Rechte, Recht und Freiheiten einfordern, können wir schon seit einigen Jahren u.a. in Lateinamerika erneute Versuche beobachten (volks-) “demokratische” Strukturen teilweise diktatorisch von oben herab zu etablieren.
So widersinnig und fragwürdig es auch ist von Demokratie zu reden, wenn deren Strukturen von oben herab verordnet, gelenkt, kontrolliert und letztlich eingeschränkt werden, so kann man dennoch im kleinen, kommunalen Fokus mitunter zumindest höchst interessante Bewegungen und vielversprechende Experimente beobachten, die nicht nur vor Ort spezifische soziale Situationen manchmal effektiv zu verbessern helfen. Man kann mitunter auch Entscheidungs- und Entwicklungsmodelle studieren, die möglicherweise als Vorbild für problematische Situationen andern Orts dienen könnten.
Interessant in diesem Zusammenhang ein Artikel in der Berliner Zeitung über kommunale Strukturen in Venezuela:
“Wir sind die Protagonisten einer neuen Form von Demokratie, einer sozialistischen Demokratie.” Aura Carrasco
Artikel von Thomas Wagner über experimentelle demokratische Strukturen in sog. Kommunalräten in armen Gemeinden der venezolanischen Hauptstadt Caracas, am Beispiel des Kommunalrates von “Vistahermosa” und deren Sprecherin Aura Carrasco. Der Artikel erschien in der Berliner Zeitung vom 9. Februar 2011, Seite 8, “Horizonte”:
Kunst statt Unterdrückung
February 7, 2011Kunst statt Unterdrückung – Kulturzentrum in Chile eröffnet
Als im Jahr 2006 ein Feuer das Diego Portales-Gebäude in der Innenstadt von Santiago de Chile zerstörte, wurde kaum eine Träne vergossen. Das quasi fensterlose Gebäude, ein langgestreckter Block entlang der Hauptverkehrsstraße Alameda, war zwar noch 1972 unter Salvador Allende errichtet worden, genutzt wurde es jedoch nach dem Putsch 1973 vor allem von Institutionen des Pinochet-Regimes.
Auch nach dem Ende des Regimes, als das Gebäude als Konferenzzentrum genutzt wurde, blieb es für die Anwohner vor allem ein Symbol der düsteren Diktatur. „Es war ein dunkler, trostloser Schandfleck, von dem ich jahrelang annahm, es sei ein besonders hässliches Parkhaus“, schreibt der Blog Cachando Chile.
